DRK Presseinformationen https://www.drk-bissendorf.de de DRK Tue, 27 Sep 2022 17:29:39 +0200 Tue, 27 Sep 2022 17:29:39 +0200 TYPO3 EXT:news news-509 Thu, 25 Oct 2018 23:05:00 +0200 6760 Liter leckerer Apfelsaft /aktuell/presse-service/meldung/6760-liter-leckerer-apfelsaft.html Ende Oktober fand der Aktionstag „Jeggen presst“ der Interessengemeinschaft „Jeggen lebt 07“ erstmals am neuen Dorfgemeinschaftszentrum von DRK Bissendorf und Feuerwehr Jeggen statt. Der neue Veranstaltungsort am Pfingstweg 112/Ecke Schledehausener Straße wurde von Besuchern wie Beschickern sehr gut angenommen. Am Ende eines ereignisreichen Tages kamen beim mobilen Keltern 6760 Liter leckerer Apfelsaft aus zirka neun Tonnen Obst zusammen. Initiator des Aktionstages rund um den Apfel war einmal mehr die Interessengemeinschaft „Jeggen lebt 07“. Mit vereinten Kräften des DRK Ortsvereins Bissendorf und der Freiwilligen Feuerwehr wurde die herbstliche Veranstaltung zum dritten Mal über die Bühne gebracht.

Anders als in den Jahren 2016 und 2017 parkte die mobile Kelterei der Firma Werthland aus Werther dieses Mal nicht am Getränkehaus Kröger, sondern auf dem frisch gepflasterten Areal des etwas höher gelegenen neuen Dorfgemeinschaftszentrums.

Da „Jeggen presst“ die erste offizielle Veranstaltung der in Kürze fertiggestellten Unterkunft beider Einsatzkräfte war, fand am Aktionstag auch eine offizielle Spendenübergabe statt: Als Sprecher der Interessengemeinschaft „Jeggen lebt 07“, welche den kurz vor seiner Fertigstellung stehenden Bau auch in Zukunft mit wiederkehrenden Aktionen beleben will, überreichte Hermann Huser DRK und Feuerwehr je 2500 Euro.

„Das Geld stammt aus Einnahmen der 2013 zelebrierten 5000-Jahr-Feier in Jeggen und soll von beiden Organisationen zweckgebunden in diesem Haus eingesetzt werden“, betonte Huser. „Ihr seid uns hier immer herzlich willkommen!“, entgegneten Dominik Domhoff und Svenja Klein.

Zum Dank für die Finanzspritze überreichten die beiden Vorstandsmitglieder des DRK-Ortsvereins der IG ein paar Fotos vom zurückliegenden Richtfest. Im Namen der Feuerwehr Jeggen sprach auch Kai Duvendack ein herzliches Dankeschön aus.

Im Hintergrund der Spendenübergabe wurden beim sichtbaren Pressvorgang auf dem LKW bis weit nach Dämmerung unermüdlich zirka neun Tonnen angelieferten Äpfel verarbeitet. „Hallo. Haben Sie alte Boxen dabei?“, begrüßte Roland Mader die Lieferanten. Denn wer die Umkartons des praktischen Bag-in-Systems aus den Vorjahren mitbrachte, wurde von ihm und seinen Kollegen (mit dabei: Veit Bielemeier, Erik Schräder und Fawn Glenn) für die Wiederverwertung mit einem attraktiven Rabatt von 50 Cent pro Gebinde belohnt.

Doch auch wer Sonntag kein eigenes Obst am neuen Dorfgemeinschaftszentrum anlieferte, kam bei der dritten Ausgabe von „Jeggen presst“ auf seine Kosten. Am Getränkewagen der Freiwilligen Feuerwehr konnten Jung und Alt in gemütlicher Runde warmen Apfelsaft und Kaltgetränke erstehen. In der geräumigen Halle des DRK gab es Kaffee, Kuchen und frische Reibepuffer aus der mobilen Feldküche – wer mochte genoss sie mit Apfelmus.

Ein Highlight war auch die eigens für den aktuellen Anlass von der Osnabrücker Fleischerei Witte produzierte Apfelbratwurst „nach Meppener Vorbild“. Die Idee zu dieser auf 300 Stück limitierten Spezialität, geht auf den Einsatz des DRK Bissendorf beim Moorbrand zurück und ist sicher auch noch lange nach „Jeggen presst“ in aller Munde…

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news-488 Wed, 10 Oct 2018 22:29:06 +0200 Beim Moorbrand im Einsatz /aktuell/presse-service/meldung/beim-moorbrand-im-einsatz.html 15 Helfer aus Bissendorf im Katastrophenschutzeinsatz in Meppen „Es ist eventuell mit einem Einsatz zu rechnen“, lautete es in einem am Freitag, 21. September, mittags gegebenen Voralarm des DRK-Kreisverbandes Osnabrück-Land. Mit der Warnung beabsichtigte Kreisbereitschaftsleiter Jens Kasselmann eine bessere Planungssituation für alle potentiellen Einsatzkräfte. Denn: Im Falle eines Marschbefehls galt es für die Helfer für jeweils mindestens 48 Stunden in den Einsatz zu gehen, um die Betreuung und Verpflegung der bereits vor Ort befindlichen Feuerwehreinheiten zu gewährleisten.

Noch am gleichen Nachmittag wurde im Rahmen des Katastrophenschutzes über den DRK-Landesverband in Hannover der „Betreuungsplatz 500 Land“ durch das Niedersächsische Innenministerium alarmiert. In Absprache mit dem Landkreis Osnabrück stellte der Kreisverband eine Führungsgruppe, eine Betreuungsgruppe und eine Verpflegungsgruppe.

Diesem Auftrag folgend, setze sich ab 15 Uhr eine Gesamteinheit aus etwa hundert Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen aus ganz Niedersachsen in Bewegung – darunter auch zwei Reisebusse für den Fall der Evakuierung. 35 der insgesamt in Meppen anrückenden Einsatzkräfte gehörten dem DRK Kreisverband Osnabrück-Land an (darunter Helfer der Ortsvereine Holzhausen, Borgloh, Dissen, Vehrte und Wallenhorst). Stolze 15 Ehrenamtliche stellte alleine das DRK Bissendorf bis zum Einsatzende am Mittwochnachmittag.

Neun weitere DRK-Kreisverbände aus dem Landesverband Niedersachsen unterstützten die vielen kommunalen Kreisfeuerwehrbereitschaften bei ihren Löscharbeiten rund um die Uhr und widmeten sich dabei der betreuungs- und sanitätsdienstlichen Absicherung des Gesamteinsatzes.

Nach den notwendigen Erkundungen am Einsatzort, errichteten die Helfer des DRK-Kreisverbandes Osnabrück-Land gemeinsam mit den anderen DRK-Einheiten den „Betreuungsplatz 500 Land“ in den Berufsbildenden Schulen Meppen und gingen mit der Unterkunft und dem Verpflegungszentrum in Betrieb. Zum Auftakt bereitete die Verpflegungsgruppe nach zahlreichen Zukäufen vor Ort quasi im „Schnellangriff“ mehr als 400 Portionen Erbensuppe aus der Feldküche zu. Dazu gab sie Warm- und Kaltgetränke für die aus dem Einsatz zurückgekehrten Feuerwehrleute aus.

Da die Feuerwehrleute 36 Stunden im Einsatz waren, steuerte der DRK Landesverband aus Hannover für die Nacht rund 500 Feldbetten hinzu. Im Verlauf des Wochenendes, an dem zum Beispiel auch Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelbrei oder Gulasch mit Semmelknödeln zubereitet und ausgegeben wurden, galt es fortan, teils im Schichtwechsel, ausreichend weitere Helfer zu stellen.

Am Sonntag, 23. September, meldete die Einsatzleitung des Betreuungsplatzes 1100 mit Frühstück verpflegte Einsatzkräfte (darunter auch viele Helfer von THW und Feuerwehr, die ihre Unterkunft im Auftrag der Bundeswehr in einer nahegelegenen Turnhalle bezogen hatten).

Um ab Montagmorgen den regulären Schulbetrieb der BBS Meppen zu ermöglichen, wurde das Schulgebäude bis Sonntagabend komplett geräumt und an den Schulleiter übergeben. Reduziert auf mittlerweile knapp 300 Einsatzkräfte der Feuerwehren, siedelte der „Betreuungsplatz 500 Land“ anschließend in die Turnhalle um. Während letztere als Schlafplatz genutzt wurde, stand die Mensa der BBS Meppen noch bis Mittwoch für die Verpflegungszubereitung, -ausgabe und –einnahme zur Verfügung.

Da die Mensa zu Donnerstag auch geräumt werden sollte, wurden als Ausweichquartier für eventuell weitere benötigte Verpflegungen zusätzlich Pagodenzelte errichtet. Mittwochmittag (einen Tag bevor der Katastrophenfall im Emsland offiziell aufgehoben wurde) wurde der Einsatz jedoch beendet. Auch der Ortsverein Bissendorf verlud daraufhin unter der Führung von Gerit Höhle sein gesamtes Material und verließ den Einsatzort samt ELW, Küchen-LKW mit Feldküche, Bulli und Betreuungsanhänger.

„Während unseres sechstägigen Einsatzes wurden insgesamt 1200 Feuerwehrleute und 174 eigene Kräfte aus dem gesamten Landesverband versorgt und untergebracht. Allen im Einsatz befindlichen Helfern im Kreisverband wurde dabei physisch und auch psychisch viel abverlangt. Dafür gehört jedem Einzelnen ein großer Dank“, schildert Einsatzkraft Katrin Schwager bei ihrer Rückkehr nach Bissendorf.

Erfreut zeigte sich die 35-Jährige auch über die große Unterstützung aus der Meppener Bevölkerung. So trugen ihren Angaben nach neben motivierenden Worten und Plakaten zum Beispiel auch Spenden von „A“ wie 500 Apfelbratwürstchen über „M“ wie Motivin (Süßigkeiten) bis „Z“ wie Zahnpasta und weitere Hygieneartikel beim Moorbrand in Meppen spürbar zur Entspannung der Lage bei.

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news-156 Wed, 29 Aug 2018 19:24:43 +0200 Unechte Wunden und echte Rettungswagen /aktuell/presse-service/meldung/unechte-wunden-und-echte-rettungswagen.html Ferienkinder schnuppern beim Jugendrotkreuz in Bissendorf rein Erste Hilfe, Notruf, ein echter Rettungswagen und vieles mehr: Darum und um vieles mehr drehte sich die diesjährige Ferienspaßaktion des JRK Bissendorf, an der 17 aufgeweckte Kinder zwischen sechs und zehn Jahren teilnahmen.

„Hast du Spaß daran Menschen zu helfen und möchtest unsere Arbeit gerne näher kennenlernen? Dann komm vorbei!“, lautete der Apell zur Anmeldung für die zweistündige Aktion „Ein Tag beim Jugendrotkreuz Bissendorf“. In den noch aktuellen Räumen des DRK-Ortsverbandes in Wissingen wurden die Kinder von den Gruppenleiterinnen Michaela Meltebrink und Marlene Niemann sowie fünf Aktiven des JRK begrüßt.

Aufgeteilt auf drei Stationen gab es für die Mädchen und Jungen einiges zu erkunden: Aufgrund der großen Hitze verteilten Hannah Eckl und Hannah Hollenhorst in Gruppe eins erst einmal ein paar Getränke. Auf die Frage, wer selbst schon einmal eine Verletzung hatte, sprudelte es aus den Kindern regelrecht heraus.

Nachdem geklärt war, welche Nummer man im Notfall anrufen muss, folgten die fünf berühmten W-Fragen: Wo ist das Ereignis?, Wer ruft an?, Was ist passiert?, Wie viele Betroffene gibt es? sowie das Warten auf Rückfragen – sprich in der Leitung bleiben. Anschließend wurde das Absetzen des Notrufs gleich noch einmal geübt.

Anschließend stellte Gina Obrock sich für ein Fingerkuppenpflaster zur Verfügung. „Wichtig ist, dass ihr von der geschlossenen Seite jeweils eine Ecke abschneidet und nicht auf die sterile Wundauflage fasst“, erklärten die JRK-lerinnen. Auch hier folgte dem Zugucken die Praxis. Wer mochte bekam ein fröhliches Gesicht auf seinen verpackten Zeigefinger aufgemalt.

Im Hauptraum des DRK-Zentrums waren derweil Claus Grötemeyer und Inga Nowak damit beschäftigt, die Kinder der Gruppe zwei mittels durchsichtigem Modelliermaterial und Kunstblut mit möglichst echt wirkenden Wunden zu versehen. Darunter dicke Schnittwunden auf dem Handrücken und großflächige Schürfwunden am Unterarm.

Gemeinsam konnten die Kids auf dem Teppichboden das große Puzzle „Der Held“ zusammensetzen, das eine Eselsbrücke zum richtigen Handeln im Notfall baut (Hilfe rufen… ermutigen… lebenswichtige Funktionen kontrollieren und Decke unterlegen…).

Draußen auf dem Hof erkundete die dritte Gruppe gemeinsam mit Sascha Haucap, Lukas Eckl und Sören Steinkamp einen echten Rettungswagen. Berührungsängste hatten die Kinder weder mit kleineren Utensilien wie Halskrausen noch mit der großen, höhenverstellbaren Transportliege, auf der so mancher kurz Probe lag. 

Auch vorne im Fahrzeug wurden (mit Ausnahme des Funkgeräts) während der gelungenen Ferienspaßaktion etliche Knöpfe inspiziert und schließlich auch das Blaulicht eingeschaltet.

Die Jugendrotkreuzgruppe im DRK Bissendorf ist seit acht Jahren aktiv. Unter der Leitung von Michaela Meltebrink und Marlene Niemann treffen sich die Jugendlichen aktuell im vierzehntägigen Rhythmus, immer freitags von 16.30 bis 18 Uhr im DRK-Zentrum Wissingen am Sandweg 5. Neben praktischen Übungen für den Notfall und theoretischem Wissen (zum Beispiel zur Gründungsgeschichte und den Leitsätzen der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung) kommen auch Spiel und Spaß bei den Treffen nicht zu kurz. Weitere Infos und Kontakt unter michaela.meltebrink@drk-bissendorf.de

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news-155 Wed, 29 Aug 2018 19:22:11 +0200 139 Aderlässe beim VfL /aktuell/presse-service/meldung/139-aderlaesse-beim-vfl.html DRK Bissendorf betreute Blutspender an der Bremer Brücke „Bremer Brücke – Wo das Herz schlägt“, ist in großen Lettern am VfL-Stadion zu lesen. Um den roten Lebenssaft, der über die linke Herzkammer in unseren Körperkreislauf gelangt, drehte sich alles bei einer Blutspende des Deutschen Roten Kreuzes am 10. August.

Der VfL Osnabrück, der DRK-Blutspendedienst NSTOB (Institut Springe) und der Ortsverein Bissendorf kämpften bei der Aktion im VIP-Bereich des Stadions gemeinsam für die gute Sache. Als Anreiz für den Aderlass lockten eine Tombola mit 200 Gewinnen und eine Autogrammstunde mit Felix Schiller und Sebastian Klaas, zu denen sich spontan auch Felix Agu und Tim Möller gesellten.

Gleich der erste Spender des Tages ergatterte beim Griff in die Los-Box eine von 50 Freikarten für das Heimspiel gegen den SC Fortuna Köln am 26. September. Über den Hauptpreis (Exklusivplätze am Spielfeldrand mit Zugang zum VIP-Bereich) freute sich Ingo Brinkmann. Überreicht wurde ihm der Gewinn von Monika Gerdes, Referentin beim DRK-Blutspendedienst NSTOB für den Raum Osnabrück.

Aus Georgsmarienhütte war Dauerkarteninhaberin Nadine Radzeweit angereist. Distanziert beobachteten ihre Söhne Bennett (9) und Jasko (7), wie ein Mitarbeiter des hauptamtlichen Blutspendedienst-Teams ihre Mutter „anzapfte“. Doch spätestens als sie beide zum Spaß einen kleinen Armverband erhielten, war das Eis gebrochen.

29 der insgesamt 139 Spender, die das DRK an der Bremer Brücke begrüßte, waren Erstspender. Darunter auch Rene Belker, der den Aufruf auf der Facebookseite des VfL gesehen hatte. „Es war überhaupt nicht schlimm. Ich dachte immer, das tut viel mehr weh oder dass einem schwindelig wird. Das werde ich definitiv wieder machen“, sagte der Osnabrücker, der spontan mit seiner Freundin vorbei gekommen war.

Zum 39., beziehungsweise 29. Mal spendeten Heike und Michael Sieker aus Bissendorf ihr Blut. „Sonst gehen wir immer in Wissingen zur Spende. Das Ganze ist schnell gemacht, schadet keinem und ist sogar gesund für den eigenen Körper“, so das Ehepaar, das sich über einen Restaurantgutschein und eine Küchenschürze freute.

Gisela Smits-Müller war vom zeitgleich unter der Nordtribüne stattfindenden Sommerfest des Rollstuhlfahrerfanclubs „Lila-weiße Rollifanten“ rübergekommen. „Mit 0 rhesus positiv habe ich eine begehrte Blutgruppe – gerade jetzt in der Ferienzeit“, betonte die Osnabrückerin, die mit ihrer Blutspende zum 19. Mal Gutes tat.

Wer sich nach seinem Aderlass stärken wollte, wurde am Buffet von den freundlichen Damen des DRK Bissendorf mit Currywurst, Suppe und herzhaftem Gebäck versorgt. In Summe waren 15 Ehrenamtliche des Ortsvereins mit Unterstützung des VfL im Einsatz – von A wie „Anmeldung“ bis Z wie „Zubereitung“ der Speisen.

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news-154 Wed, 29 Aug 2018 19:20:03 +0200 Ausbildung erfolgreich gemeistert /aktuell/presse-service/meldung/ausbildung-erfolgreich-gemeistert.html Katrin Schwager, Svenja Klein und Dominik Kreke sind staatlich anerkannte Rettungssanitäter Eine starke Leistung zum Wohl der Allgemeinheit: Drei Mitglieder des DRK Bissendorf haben in den vergangenen anderthalb Jahren ihre Ausbildung zur Rettungssanitäterin/zum Rettungssanitäter absolviert: Dominik Kreke (Rechtsanwalt, 30 Jahre), Katrin Schwager, (stellvertretende Personalleiterin, 35 Jahre) und Svenja Klein (Entwicklungsingenieurin, 40 Jahre), schlugen im Dezember 2016 den ersten Pfad der umfassenden, ehrenamtlichen und berufsbegleitenden Ausbildung ein.

Gleich zu Beginn waren von den drei Rotkreuzlern 160 Stunden Grundlehrgang zu absolvieren – verteilt auf zehn Wochenenden mit einem Zeitfenster bis Ende April 2017. Danach schlossen sich für die drei Anwärter individuell je 80 Stunden Notaufnahmen-Praktikum und 80 Stunden Anästhesie-Praktikum an. Svenja Klein absolvierte beide im Marienhospital Osnabrück, Dominik Kreke im Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln. Katrin Schwager teilte die Anforderungen auf das Franziskus-Hospital Harderberg und das Klinikum Osnabrück auf.

Langeweile kam auch nach diesem Kraftakt für keines der drei motivierten Mitglieder des Ortsvereins auf. Schließlich schlossen sich abermals 160 Stunden Praktikum, dieses Mal auf einer Rettungswache an. Vom 2. bis 6. Juni war es dann so weit: Im Malteser Schulungszentrum Nellinghof in Neuenkirchen-Vörden, galt es weitere 40 ehrenamtlich geleistete Stunden Abschlusslehrgang inklusive Bestehen vor der Prüfungskommission des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport zu meistern.

Um unter Beweis zu stellen, dass sie im Ernstfall in der Lage wären, schnell und souverän richtig zu handeln, wurden insgesamt vier Prüfungsmodule abverlangt. Einem schriftlichen und einem mündlichen Teil folgte die Fachpraxis auf dem Fuße: In Form der korrekten Reanimation eines Erwachsenen und eines Kindes und eines praktischen Fallbeispiels.

Am Ende eines anstrengenden und abermals lehrreichen Wochenendes und der vielen, auf Kosten anderer Freizeit- und Familienaktivitäten freiwillig investierten Stunden, dürfen die drei Mitglieder des DRK Bissendorf nun stolz den offiziellen Titel „Staatlich anerkannte Rettungssanitäterin/staatlich anerkannter Rettungssanitäter“ tragen.

Auf die Frage, was das konkret für die Zukunft ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bedeutet, antworten die frisch ausgebildeten Einsatzkräfte: „Ab sofort dürfen wir selbstständig Krankentransporte fahren und neben einem Notfallsanitäter einen Rettungswagen besetzen. Unsere Einsatzgebiete im Katastrophenschutz sind somit noch abwechslungsreicher: Zum Beispiel beim erweiterten Rettungsdienst in der Einheit ManV PA, die bei einem Massenanfall ab sieben verletzten Personen ausrückt und dort die sogenannte Patientenablage aufbaut und leitet. Hier werden die Verletzten erstversorgt und auf den Transport in die Klinik vorbereitet. Auch bei Reitveranstaltungen sind Sanitätsdienste mit einem fundiert ausgebildeten Rettungssanitäter gesetzlich vorgeschrieben“.

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news-151 Thu, 31 May 2018 19:59:44 +0200 Richtfest am Dorfgemeinschaftszentrum in Jeggen /aktuell/presse-service/meldung/richtfest-am-dorfgemeinschaftszentrum-in-jeggen.html DRK Bissendorf begrüßt Förderer, Geschäftspartner, Freunde und aktive Mitgestalter. Im Ortsteil Jeggen gab es am Tag vor Christi Himmelfahrt allen Grund zum Feiern. Bei strahlendem Sonnenschein folgten zahlreiche Gäste der Einladung des DRK Bissendorf zum Richtfest am zukünftigen Dorfgemeinschaftszentrum am Pfingstweg/Ecke Schledehausener Straße.

Der Festakt auf der Großbaustelle in Jeggen vereinte die unterschiedlichsten Akteure. Und so soll es auch in Zukunft sein! Gerit Höhle und Svenja Klein (2. Vorsitzende des DRK Bissendorf) begrüßten am Nachmittag eine bunte Schar von Förderern und Forderern, Geschäftspartnern, Freunden und zukünftigen Nachbarn.

Im Rohbau der Fahrzeughalle kamen das Präsidium des DRK Kreisverbandes, Aktive verschiedener DRK-Ortsvereine und der mit ins Gebäude einziehenden Ortsfeuerwehr Jeggen, der Gemeindefeuerwehr mit Kommando und Abordnungen weiterer Ortsfeuerwehren, Ratsmitglieder und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung miteinander ins Gespräch.

Im Zentrum der Feierlichkeit stand eine großzügige Spende an die Bauherren: Johannis Harting, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück und Christian Labude, Leiter der Marktdirektion Osnabrück-Ost-Bissendorf, übergeben dem DRK Bissendorf einen Scheck über 50.000 Euro zur Umsetzung des „vom Gemeinschaftssinn und ehrenamtlichen Engagement getragenen Projektes“.

Bürgermeister Guido Halfter lobte den Mut der Ehrenamtlichen, dankte den Ratsmitgliedern, die sich für das Gelingen stark gemacht hatten, würdigte den Einsatz der Planer, Handwerker, Sponsoren sowie Ausrichter kleiner Hand- und Spanndienste. Ausdrücklich würdigte Halfter auch das Engagement der Interessengemeinschaft „Jeggen lebt 07“, die schon konkrete Pläne für die Nutzung der neuen Räumlichkeiten schmiedet.

Per Trecker transportierten die Jeggener die eigens für diesen Zweck von ihnen angefertigte Richtkrone neben den gut voranschreitenden Bau des Architektur- und Ingenieurbüros Schröder aus Merzen. Unter den Augen von Bereitschaftsleiter Gerit Höhle und Ortsbrandmeister Marc Wischmeyer und dem Applaus der Anwesenden brachten André Heuer und Udo Wilmering (Zimmerei Kruse, Ankum) die Krone mit einem zünftigen Richtspruch an.

Bevor die Feier gesellig bei Erbsensuppe aus der Feldküche und kühlen Getränken ausklang, hielt das DRK Bissendorf noch eine kleine Überraschung für alle Gäste bereit: Neben den zukünftigen Haupteingang wurde ein Grundstein mit der Jahreszahl 2018 enthüllt.

Als drei weitere Akteure, ohne deren fachliche und finanzielle Unterstützung das neue Dorfgemeinschaftszentrum so nie hätte realisiert werden können, wurden während des Richtfestes das Wallenhorster Ingenieursplanungsbüro IPW, das Amt für Regionale Landesentwicklung Weser-Ems und die ILEK Hufeisen Region gewürdigt. Letztere bringt das rund 1,6 Millionen Euro teure Bauvorhaben mit einer Förderung in Höhe von fast 670.000 Euro voran.

Der Einzug der Akteure in das neue Dorfgemeinschaftszentrum ist für Oktober 2018 geplant. „Wie freuen uns auf die neuen Möglichkeiten und ein lebendiges Miteinander unter einem Dach. Spender und Gönner sind uns aktuell ebenso willkommen wie weitere Impulse zum Schließen derzeit noch vorhandener Lücken im Raumbelegungsplan“, betont Gerit Höhle, der in die Umsetzung des sozialen Großprojektes unzählige Stunden ehrenamtliches Engagement gesteckt hat.

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